Tag der Kinderbetreuung – Wertschätzung das ganze Jahr über

FDP-Vorstandsmitglied Daniel Langhoff zu Besuch in der KiTa Zwergenhaus

 

Der Muttertag am Sonntag und der heutige Tag der Kinderbetreuung geben uns die Möglichkeit all denjenigen zu danken, die sich Tag für Tag für das Wohl der Kleinsten in unserer Gesellschaft einsetzen.

 

Die tägliche Arbeit von Kinderbetreuerinnen und Kinderbetreuer hat große Bedeutung für Kinder, Eltern und unsere Gesellschaft. Sie alle haben Anerkennung und ein Dankeschön verdient. Aus diesem Grund hat sich 2012 eine Initiative gebildet und den Tag der Kinderbetreuung ins Leben gerufen.

 

Auch unser FDP-Kreisvorstandsmitglied Daniel Langhoff, selbst Vater zweier Kinder, hat diesen Tag gerne genutzt um den Erzieherinnen und Erziehern der Oranienburger KiTa Zwergenhaus eine kleine Freude zu bereiten.

 

Daniel Langhoff: „Für meine Familie war und ist es ein unschätzbarer Wert, dass wir als berufstätige Eltern unsere Kinder stets in liebevoller Obhut wussten. Kinderbetreuer sind echte Multitalente: Sie sind Vertrauenspersonen, Spielkameraden, Tröster und Vorbilder zugleich. Deshalb freut es mich umso mehr dem Kita-Team rund um die Leiterin Kerstin Köhler ein herzliches Danke auszusprechen.“

 

 

Der Tag der Kinderbetreuung soll dazu beitragen, der außerfamiliären Kinderbetreuung in Deutschland den Stellenwert zu verleihen, der ihr zusteht. Der Aktionstag wurde 2012 ins Leben gerufen und findet seitdem jährlich am Montag nach Muttertag statt.

Buslinie für Birkenwerder - Landkreis ist in der Pflicht

Buslinie für Birkenwerder: Landkreis ist in der Pflicht

 

Schon lange kämpft Birkenwerder für eine Buslinie im Ort. Bis auf die Haltestelle am Lindenhof hält hier derzeit kein Bus. Dabei hat der Landkreis längst den Bedarf für eine Buslinie in Birkenwerder festgestellt. Gemacht hat er bislang jedoch nichts. Die FDP Oberhavel begrüßt den zweijährigen Versuch der Gemeinde Birkenwerder, um in den Stoßzeiten die wichtigsten innerörtlichen Orte mit der S-Bahn sowie mit Hohen Neuendorf zu verbinden.

 

Wann die Buslinie startet, steht jedoch noch in den Sternen. Eine Nachfrage unseres Spitzenkandidaten für den Kreistag, Uwe Münchow, bei der OVG (Oberhavel Verkehrsgesellschaft) am 15. Mai hat ergeben, dass dort mit den Planungen noch nicht einmal begonnen wurde. Münchow, auch Kreisvorsitzender der FDP Oberhavel, ärgert sich über die Einstellung des Landkreises: „Während sich in Birkenwerder der Verkehr täglich staut, sitzt der Landkreis auf seinem Geld. Geplant wird erst, wenn die Gemeinde Birkenwerder selbst einen Finanzplan vorlegt und die Buslinie komplett selbst durchfinanziert. Die Verantwortung wird allein auf dem Rücken von Birkenwerder ausgetragen. Dies ist nicht in Ordnung.“

 

Der Landkreis Oberhavel übernimmt erst dann die Kosten, wenn sich die Buslinie tatsächlich bewähren sollte. Dies hält der Kreistagskandidat für ungerecht. Münchow: „Hier wird Birkenwerders Einsatz für Klimaschutz und Mobilität bestraft. Warum der Landkreis nicht wenigstens eine Teilsumme übernimmt, erschließt sich mir nicht“. Ein gut ausgebauter ÖPNV sei ein entscheidender Wachstumsfaktor für Oberhavel. Durch die Anbindung der bisher nicht verbunden Gebiete in Birkenwerder wachse die Attraktivität Birkenwerders und die Lebensqualität für die dort lebenden Menschen.

 

Münchow fordert den Landkreis auf, seine starre Haltung bei der Busfinanzierung zu überdenken: „Wenn die Einrichtung und Unterhaltung von Buslinien Aufgabe des Landkreises ist, gehört dazu auch die Finanzierung von Versuchslinien. Birkenwerder sollte nicht für etwas zahlen, was eigentlich andere bezahlen müssen. Zumindest eine anteilige Kostenübernahme durch den Landkreis muss her.“

 

Schon in Glienicke wurde der notwendige Zubringerbus zur S 1 nach Berlin über Jahre verzögert. Inzwischen gibt es diese Verbindung sogar zwischen Mühlenbeck und Berlin. Auch hier musste die Gemeinde vorfinanzieren. Münchow ist sich sicher, dass sich der Bedarf für Birkenwerder ebenfalls bestätigt: „Der Bedarf ist da, nur die Linie fährt noch nicht. Das muss sich jetzt schnell ändern“.

 

Als Kreistagsabgeordneter werde er am Thema dranzubleiben, kündigte Münchow an.

Bürgerhaushalte auf den Landkreis ausweiten

Vorfahrt für Bürgerfreundlichkeit

 

Der Spitzenkandidat der FDP Oberhavel in Wahlkreis 4, Uwe Münchow, will das Erfolgsmodell Bürgerhaushalt auf den Landkreis übertragen.

 

„Bürgerhaushalte gibt es mittlerweile in fast allen Städten und Gemeinden. Sie haben sich zu einem Erfolgsmodell entwickelt. Bürgerinnen und Bürger wissen genau, wo es vor Ort klemmt. Oft reicht wenig Geld aus, um etwas Großartiges zu bewegen“, so Münchow. Immer mehr Menschen beteiligen sich mit eigenen Ideen und konstruktiven Vorschlägen. Doch nicht alles kann vor Ort umgesetzt werden. Denn nicht immer ist die eigene Gemeinde zuständig, Vieles regelt beispielsweise der Landkreis. „Mit einem Bürgerhaushalt auf Kreisebene fallen solche Vorschläge künftig nicht mehr durchs Rost. Das bedeutet: Vorfahrt für Bürgerfreundlichkeit“, so der Kreisvorsitzende der FDP. 

 

 

Schon 2020 sollte damit begonnen werden, zunächst mit einem Budget von 100.000 Euro, das dann sukzessive aufgestockt werden kann. Bürgerinnen und Bürger sollten dann selbst online Vorschläge unterbreiten können, die vom Landkreis geprüft und vom Kreistag beschlossen werden können. Ein Portal hierfür müsste auf der Internetseite des Landkreises eingerichtet werden. Zusätzlich sollten alle Vorschläge aus den Gemeinden, die in die Zuständigkeit des Landkreises fallen, automatisch an den Landkreis weiter geleitet werden. Damit keine guten Ideen mehr an Zuständigkeitsfragen scheitern. 

Wertstofftonne statt Gelbe Tonne

Christian Erhardt-Maciejewski: „Die Umstellung auf Tonnen ist überfällig, aber dann bitte gleich richtig!“ 

  

 

„Wieder geht der Landkreis in Sachen Müllentsorgung nur einen halben statt einen ganzen Schritt nach vorne“. Mit diesen Worten kritisiert der FDP-Kreistagsabgeordnete Christian Erhardt-Maciejewski den Vorschlag der Verwaltung, das System des „Gelben Sacks“ auf eine „Gelbe Tonne“ umzustellen. Grundsätzlich sei die Umstellung richtig, jedoch nicht zu Ende gedacht, so der Liberale. „Wir haben die Umstellung auf die Gelbe Tonne schon im Jahr 2011 gefordert, damals sperrten sich SPD und CDU noch gegen den Vorschlag. Somit sind wir nun einen halben Schritt weiter. Aber eben nur einen halben“, so Erhardt-Maciejewski.

Ökologisch sei es sinnvoll, neben den gebrauchten Verpackungen auch sogenannte stoffgleiche Nichtverpackungen zu sammeln. Dazu gehören etwa Kleiderbügel, Blumenübertöpfe oder kaputtes Spielzeug. Er kündigte für den morgigen Kreistag einen Änderungsantrag an. „Ziel muss es sein, in einer Wertstofftonne nicht nur Verkaufsverpackungen zu sammeln, sondern auch Konservendosen, Bratpfannen und andere Dinge aus Metall“, so Erhardt-Maciejewski. Dafür müsse das System des Gelben Sacks zu einer Wertstofftonne weiterentwickelt werden.

Die Kosten einer solchen Umstellung beziffert der Liberale auf „maximal vier Euro pro Haushalt und Jahr“. Erfahrungen anderer Landkreise kämen zu dem Ergebnis, dass schätzungsweise ein Drittel des gesamten Volumens aus stoffgleichen Nichtverpackungen bestehen würden. Diese würden wiederum häufig beim Restmüll eingespart.

 

Da die Gelbe Tonne und somit auch die Wertstofftonne für die Bürger beitragsfrei bleiben sollen, dürften die Kosten für Haushalte sogar sinken. Denn gleichzeitig wird der Restmüllbehälter entlastet. Über Änderungen bei der Grundgebühr kann man das entsprechend auffangen“, so Erhardt-Maciejewski. Für den Bürger ergäben sich zwar zahlreiche Vorteile, aber keine Nachteile. 

 

 

Kreisverwaltung macht Landesregierung Wahlgeschenk

Christian Erhardt-Maciejewski: „Die Kreisverwaltung degradiert demokratische Gremien zur Marionette der Verwaltung“  

 

„Demokratie scheint der Verwaltung in Oberhavel immer mehr zur lästigen Formsache zu verkommen“. Mit diesen Worten kritisiert der FDP-Kreistagsabgeordnete Christian Erhardt-Maciejewski eine Pressemeldung des Landeskreises, wonach dieser 76 Kilometer des Straßennetzes vom Land Brandenburg übernimmt. „Man sei sich einig geworden, heißt es darin“, so Erhardt-Maciejewski. Aber die Aussage sei Unfug und falsch. Die Entscheidung darüber müsse der Kreistag fällen.

„Dass die Verwaltung eigenmächtig noch vor dem zu fassenden Beschluss am Mittwoch im Kreistag suggeriert, alles sei bereits in Sack und Tüten, ist an Ignoranz gegenüber der Demokratie kaum noch zu überbieten“ Der Liberale spricht von Selbstherrlichkeit und Eigenmächtigkeit der Verwaltung. „Das hat ja seit Jahren Methode. Demokratie, höchstens lästig, aber die Mehrheit der eigenen Koalition wird schon stehen, der Kreistag wird zur Marionette und zum Spielball der Verwaltung degradiert“, so Erhardt-Maciejewski.

 

Inhaltlich schaufle sich der Landkreis mit dem Beschluss ein potentielles Millionengrab. „Die Einigung mit dem Landkreis ist nicht nur intransparent, die Folgekosten sind völlig unzureichend ermittelt“, so Erhardt-Maciejewski. Der Landesrechnungshof hatte die Landesregierung zuvor kritisiert. Die Kosten für die Landesstraßen seien zu hoch. „Nun sollen also die Landkreise die Kosten selbst schultern“, so Erhardt-Maciejewski. Zwar sei offenbar die Sanierung zahlreicher Straßen vereinbart. „Die langfristigen Kosten sind aber unklar“, so der Liberale.

 

Üblicherweise müssten 5-7 Prozent der Straßen pro Jahr saniert werden. „Wenige Monate vor einer Landtagswahl nimmt der Kreis Oberhavel damit dem Land eine Last im Wahlkampf ab. Auf Kosten der Bürger in Oberhavel. Ich bin gespannt, ob die im Kreis mitregierende CDU dem Wahlkampfgeschenk wieder mal willfähig zustimmt“, so Erhardt-Maciejewski.

 

 

Frauen in die FDP – gerne!

Pressemitteilung des Kreisvorsitzenden der FDP-Oberhavel Uwe Münchow

 

Wie kann der Frauenanteil in der FDP erhöht werden? Eine Frage, die auch an mich, seit knapp einem Monat Kreisvorsitzender der FDP in Oberhavel, herangetragen wird. Herr Götz, Brandenburgs FDP-Spitzenkandidat für die Landtagswahl im September, hat darauf die richtigen Antworten gegeben. Leider wurde genau darüber im Artikel nicht berichtet.

 

Fakt ist: Nur rund 20 Prozent aller FDP-Mitglieder sind weiblich. Aber den Frauen, die sich engagieren, stehen alle Ämter offen: Nicola Beer ist Spitzenkandidatin für Europa, Linda Teuteberg war Spitzenkandidatin für den Deutschen Bundestag und mit Jacqueline Krüger ist auch die Brandenburger Generalsekretärin eine Frau.

 

Das eigentliche zu lösende Problem ist, Frauen zum Eintritt in die FDP zu überzeugen.

 

Als Kreisvorsitzender der FDP-Oberhavel lade ich daher alle politisch interessierten Frauen ein, bei uns mitzumachen. Wir brauchen die weibliche Sicht und freuen uns darauf. 

Ja zur Heidekrautbahn, aber bitte mit direktem Umstieg zur S8!

Pressemitteilung der FDP-Kreistagskandidaten Uwe Münchow und Jörg Rathmer

 

Ja zur Heidekrautbahn, aber bitte mit direktem Umstieg zur S 8!

 

Die FDP-Kreistagskandidaten befürworten die Reaktivierung der Stammstrecke der Heidekrautbahn zwischen Wilhelmsruh und Basdorf. „Die S-Bahn-Gemeinden ächzen unter der Last des täglich zunehmenden Verkehrs, der nicht nur hausgemacht ist, sondern auch zu einem großen Teil Pendlerverkehr aus anderen Landkreisen in Richtung Berlin ist. Die Lebensqualität der Anwohner leidet darunter immer mehr“, so Uwe Münchow, Spitzenkandidat für den Kreistag.

 

Die Reaktivierung der Heidekrautbahn helfe damit nicht nur den direkten Nutzern, sondern auch den Anwohnern im Südkreis, die durch die Bahn vom Pendlerverkehr entlastet werden. Falsch hält der FDP-Verkehrsexperte Jörg Rathmer (Listenplatz 2) aber die Anordnung des neu geplanten Haltepunkts „Mühlenbeck“, der auf Höhe des Berufsförderungswerkes geplant ist: „Die Heidekrautbahn darf nicht nur einseitig auf die Interessen der Pendler in Richtung Berliner Innenstadt fixiert werden. Sie muss auch der besseren verkehrlichen Verknüpfung des nördlichen Umlands dienen. Dies gelingt nur, wenn Heidekrautbahn und S-Bahn an deren Schnittstelle am Berliner Außenring miteinander verknüpft werden“.

 

Sinnvoll sei es daher, sowohl den neuen Haltepunkt „Mühlenbeck“ als auch den bisherigen S-Bahn-Haltepunkt „Mühlenbeck-Mönchmühle“ so zu verschieben, dass ein neuer Turmbahnhof „Mühlenbeck“ (in der Karte rot markiert) beide Linien so verknüpft, dass ein Umstieg in alle Richtungen leicht möglich ist.

 

Münchow: „So kann man dann auch aus Hohen Neuendorf leicht das Märkische Viertel erreichen oder aus Pankow in die Schorfheide gelangen“. Die beiden Liberalen planen, entsprechende Anträge sowohl in die kommunalen Gremien als auch an die NEB heranzutragen. „Die Planungen beginnen jetzt erst – bürgerfreundliche Änderungen sind also noch möglich“, so Münchow.