Willkommen bei der FDP in Hohen Neuendorf

Wahlkampfabschluss – Am letzten Tag vor der Kommunalwahl haben die Hohen Neuendorfer Liberalen noch einmal in Borgsdorf und Bergfelde Wählern ihr Programm angeboten. Darunter:

 

Vielfalt durch Freie Trägerschaft: Kitas personell bedarfsorientiert ausstatten, faire und transparente Kitabeiträge!

Kurze Wege für kurze Beine: Die Grundschule muss im Ort sein, nicht im Nachbarort! Kurze und sichere Schulwege!

Baulandoffensive für Hohen Neuendorf: Behutsam, aber mit Konzept Wohnraum schaffen! Keine Großsiedlung!

Ökologisch in die Stadt: Mehr P+R-Plätze und Fahrradstellplätze an Bahnhöfen!

Fahrschein in die Zukunft: Wir brauchen die S-Bahn im 10-Minuten-Takt!

Machen wir Digitalisierung greifbar: Das Bürgeramt muss im Netz verfügbar sein!

Wirtschaftsstandort attraktiver machen: Strategische Wirtschaftsförderung für mehr Gewerbeansiedlung! Gewerbeflächen ausweisen!

Sicherheit nicht gegen Freiheit ausspielen: Mehr Präsenz von Ordnungsamt und Polizei!

Finanzieren wir die Zukunft: Zukunftschancen unserer Stadt finanzieren statt Verwaltung aufblähen!

Eine neue Generation Hohen Neuendorf – Am 26. Mai ist Kommunalwahl. Sie haben 3 Stimmen für die Stadtverordnetenversammlung und 3 Stimmen für den Kreistag. Außerdem wird das Europa-Parlament gewählt. Bitte gehen Sie wählen und geben Sie Ihre Stimmen der FDP!

Unsere Kandidaten zur Kommunalwahl: Christian Erhardt-Maciejewski

Christian Erhardt-Maciejewski, FDP Hohen Neuendorf - Spitzenkandidat für den Stadtrat

Ich bin Christian Erhardt-Maciejewski, bin 43 Jahre alt und wohne seit dem Jahr 2005 mit meiner Familie in Hohen Neuendorf OT Borgsdorf. Beruflich bin ich Chefredakteur von Europas größtem Magazin für Bürgermeister und Kommunalpolitiker. Und so habe ich jeden Tag mit den vielen, vielen Ehrenamtlichen zu tun, die unser Gemeinwesen ausmachen. Menschen, die viele Stunden ihrer Freizeit opfern, um ihr Dorf, ihre Stadt voranzubringen, die neue Ideen einzubringen und direkt vor Ort an den Problemen arbeiten – meist völlig unideologisch und an der Sache orientiert.

 

Vielleicht ist meine Bewunderung für diese 280.000 ehrenamtlichen Kommunalpolitiker genau das, was auch mich motiviert, mich ehrenamtlich zu engagieren. Das mache ich für Sie im Stadtparlament bereits seit dem Jahr 2008. Im Kreistag halte ich die Fahne für eine liberale Gesellschaft, für weniger Bevormundung, für mehr Autonomie vor Ort seit dem Jahr 2009 hoch.

 

Und ja, weil ich danach immer mal wieder gefragt werde: Ich bin nicht hier geboren. Ich stamme aus NRW, dort habe ich auch meine berufliche Karriere mit einem Volontariat beim Hörfunk begonnen. Seit dem Jahr 1998 war ich dann in diversen Positionen als Redakteur und Chef vom Dienst, später als Nachrichtenchef und stellvertretender Programmdirektor bei landesweiten Sendern in Niedersachsen und Berlin tätig. Einige kennen mein Gesicht hier in Oberhavel zudem, weil ich sechs Jahre lang nebenberuflich als TV-Moderator tätig war.

 

Aber wie heißt es so schön: „Zuhause ist, wo das Herz schlägt.“ In diesem Sinne freue ich mich auf Ihre drei Stimmen bei den Kommunalwahlen. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, diese Stimme für Sie im Stadtparlament zu erheben.

Unsere Kandidaten zur Kommunalwahl: Mathias Münch

Mathias Münch, FDP Hohen Neuendorf

Mein Name ist Mathias Münch, ich bin 49 Jahre alt, Vater von 3 Kindern, geboren am Rande Berlins und lebe mit meiner Familie in Hohen Neuendorf. Nach Studienstationen in Berlin, Bordeaux, Cottbus und Budapest habe ich mich als Rechtsanwalt niedergelassen: zunächst im Wirtschaftsrecht, ab 2005 spezialisiert auf Bau- und Architektenrecht, Wohnungs- und Mietrecht. Daneben lehre ich Wirtschafts- und Immobilienrecht an der Beuth Hochschule in Berlin. Privat gilt meine Leidenschaft Kunst, moderner Architektur und klassischer Musik, aber auch Mannschaftssportarten.

 

Ich bin Freier Demokrat, weil ich überzeugt bin, dass mündige Bürger den eigenen Lebensentwurf frei von Diskriminierung und staatlicher Bevormundung leben dürfen sollen und dass der Mut freier Unternehmer die wichtigste Basis unserer wirtschaftlichen Lebensgrundlagen ist. Meine Auffassung ist: Demokratie lebt vom Mitmachen, vom Sich-Einmischen und vom bürgerschaftlichen Engagement. Darum setze ich mich mit der AG Bergerac dafür ein, unsere deutsch-französische Städtepartnerschaft mit Leben zu erfüllen, und arbeite in der Unternehmer-Gemeinschaft Hohen Neuendorf mit, deren Gründungsmitglied ich bin.

 

Politische Schwerpunkte habe ich in den Bereichen der Städtebau- und Wohnungspolitik, der Wirtschaftsentwicklung und bei Fragen der inneren Sicherheit. Die Schaffung von Wohnraum und von neuen Büro- und Gewerbeflächen sowie von sicheren und schnellen Schul- und Arbeitswegen halte ich für unabdingbar für die Entwicklung unserer Stadt, ebenso wie Verbesserungen bei Regionalbahn, S-Bahn und Bus.

 

Zur Kommunalwahl am 26. Mai trete ich für das Stadtparlament auf Listenplatz 2 und für den Kreistag an.

Unsere Kandidaten zur Kommunalwahl: Michael Szygula

Michael Szygula, FDP Hohen Neuendorf

Ich bin 60 Jahre und lebe mit meiner Patchwork-Familie seit 2012 in Hohen Neuendorf in Bergfelde. Ich bin fast verheiratet und habe Spaß mit allen drei Kindern und zwei Enkeln.

 

Beruflich bin ich seit meiner Jugendzeit immer kaufmännisch unterwegs. Eigentlich Einzelhandelskaufmann, bin ich 1982 vom Einzelhandel in die Versicherungsbranche gewechselt, in der ich über Jahrzehnte besonders Händler und Gewerbetreibende versichert habe und heute noch berate.

 

Meine Vorhaben verknüpfen sich also besonders mit dem Handel und den Dienstleistungen in unserer Stadt. Dazu gehört, dass wir alle Themen für die wirtschaftliche Stärkung unserer Stadt anpacken und Ideen für eine Belebung des Handels unserer Stadt auch liefern. Ich denke besonders an ÖPNV, Gewerbeflächen, Gewerbeansiedlung, Kultur, Wohnungswirtschaft und alles, was damit einhergeht!

Unternehmer fragen Kandidaten

Christian Erhardt-Maciejewski, Mathias Münch, Michael Szygula - FDP Hohen Neuendorf
Fotos: Roland Golde; Collage: Sebastian Herzog

Liberale erhalten viel Applaus für ihre kommunalpolitischen Vorstellungen

 

Die Unternehmergemeinschaft Hohen Neuendorf hat am vergangenen Freitag alle Parteien zur Diskussionsrunde zur Kommunalwahl eingeladen. Es ging vor allem um die wirtschaftspolitischen Vorstellungen und die Ideen zur Verbesserung der Infrastruktur in Hohen Neuendorf. Für die Freien Demokraten gingen Christian Erhardt-Maciejewski und Mathias Münch in die Diskussionsrunde.

 

Einen Schwerpunkt bildete der geplante Wohnungsbau in der Stadt. Mathias Münch erinnerte die anderen Parteien daran, dass vor jeder Entscheidung erst einmal die Analyse stehen sollte. „Wir brauchen endlich eine Übersicht über das Baulandpotential in der Stadt und über die zu erwartende Einwohnerentwicklung“, so Münch. Vorher mache jede Diskussion darüber, welche Form von Wohnungsbau und welche Anzahl von Wohnungen benötigt werden, wenig Sinn. Während sich die anderen Parteien darüber stritten, ob eine Verdichtung der Stadt Sinn macht oder nicht, legten die Liberalen das Hauptaugenmerk auf die fachliche Analyse. „Eine Politik, die rechnen kann, setzt die Analyse vor die Entscheidung“, so Münch. Die Liberalen wollen eine städtische Wohnungsbaugesellschaft mit ihren finanziellen Risiken vermeiden und mehr Anreize für Investoren schaffen. „Wer Wohnungen schaffen will, muss bauen, nicht Wohnungen verwalten“, so Münch. Im Interesse der Unternehmen und Unternehmer der Stadt forderte Münch die Ausweisung von Gewerbeflächen und Verbesserungen der Parkplatzsituation in den Geschäftsstraßen.

 

Viel Applaus erntete auch Christian Erhardt-Maciejewski für seine Forderung, in der Infrastrukturpolitik endlich nicht nur „Stückwerk“ zu präsentieren, sondern ein Gesamtkonzept. Den 10-Minuten-Takt der S-Bahn hält er nach wie vor für machbar, wenn die Stadt finanziell selbst in Vorleistung geht. „Es hilft nicht, immer auf das Land zu schimpfen und selbst die Hände in den Schoss zu legen. Wir müssen auch bereit sein, endlich selbst Geld in die Hand zu nehmen“, so Erhardt-Maciejewski. Zudem sieht er es als Versäumnis an, dass die Taktung der Busse – so sie überhaupt fahren – bisher nicht auf die S-Bahnen abgestimmt sind. „Mancher Weg mit dem Auto würde sich zudem erledigen, wenn wir gezielt in das Radwegenetz investieren“, so der Liberale. Statt immer mehr Gängelung der Autofahrer, etwa durch immer neue Forderungen nach Tempo 30-Zonen, müssten den Autofahrern Anreize geboten werden, vom Auto auf Bus, Bahn und Rad umzusteigen. „Das geht nicht mit Verboten, sondern mit Angeboten“, so die Freien Demokraten. 

Parken am Bahnhof – Spielen wir nicht Auto und Fahrrad gegeneinander aus!

Fahrradstellplätze oder P&R-Parkplätze am Bahnhof Hohen Neuendorf?
Foto: Susanne Jutzeler, pixabay

Die Überlegung, am Müllheimer Platz einige PKW-Parkplätze zugunsten von Fahrradstellplätzen zu entfernen, spaltet. Wir sollten aufhören, die verschiedenen Verkehrsmittel gegeneinander auszuspielen!

Die Parkplatzsituation zeigt eher, dass schon jetzt sowohl für Radler als auch für Autofahrer am S-Bahnhof Hohen Neuendorf der Platz zu knapp bemessen ist. Der Südzugang, den wir dringend in Angriff nehmen müssen, kann hier eine Lösung zur Schaffung weiterer Parkmöglichkeiten sein. Das ist vor allem langfristig mit Blick auf die Hoffnung auf einen 10-Minuten-S-Bahn-Takt wichtig. Wir müssen dafür schon heute die Voraussetzungen schaffen.

Wer zudem erfolgreich den Autoverkehr reduzieren will, muss den Bürgern bessere Angebote machen. Das heute im Bundesrat endlich beschlossene Gesetz für Elektroroller, auch E-Scooter genannt, ist eine riesige Chance für Hohen Neuendorf. Die Erfahrungen in Europa (etwa Frankreich, Österreich) zeigen, dass vor allem junge Leute diese Roller gerne nutzen. Die Verleihfirmen stehen bereits in den Startlöchern, haben aber vor allem Großstädte im Blick. Die Stadtverwaltung muss nun aktiv um solch einen Anbieter werben.

Der Markt in Hohen Neuendorf und seinen Ortsteilen ist da, es ist an uns, den Blick der Anbieter schnellstmöglich darauf zu lenken.

Bauland-Offensive für Hohen Neuendorf!

Mathias Münch, FDP Hohen Neuendorf - Baulandoffensive für Hohen Neuendorf

In Hohen Neuendorf fehlt es an allem: Bauland für Einfamilien- oder Reihenhäuser, Bauland für Wohnraum, Bauland für sozialen Wohnungsbau, Büro- und Gewerbeflächen, Logistik- und Lagerflächen. Die Stadt Hohen Neuendorf stolpert ohne Konzept in die Zukunft! Die Bevölkerungsentwicklung der vergangenen Jahre hat die Stadt verschlafen, Prognosen zur weiteren Entwicklung gibt es nicht: Wie viele Menschen werden zu uns ziehen, wie viel Bauland wird gebraucht, wie viele Wohnungen müssen entstehen, wie müssen die ÖPNV und die Straßen ausgebaut werden, wie viel mehr Kita- und Schulplätze brauchen wir?

 

Schlechte Nachrichten für die Mieter der Berliner Straße 42

 

Ab und an zieht die Stadt ein Vorkaufsrecht auf Kosten der Bürger Hohen Neuendorfs. Wie in der Berliner Straße 42: Hier wollte ein Investor den vorhandenen Bestand ausbauen, den Wohn- und Gewerberaum erweitern. Das hat die Stadt zunichtegemacht – und dafür über eine Million Euro aus dem Stadthaushalt ausgegeben. Ohne jedes Konzept: Ob die Stadtverwaltung das Gelände weiterentwickeln soll? Auf wessen Kosten? Ob die Mieter vertrieben und das Gelände für die benachbarte Schule genutzt werden wird? Benötigt die Schule das Grundstück, wie werden sich die Schülerzahlen entwickeln? Prognosen und Pläne hierzu fehlen.

 

Träumereien von der eigenen Wohnungsbaugesellschaft: Ein Millionengrab!

 

Wohnungsbau auf dem ehemaligen Krankenhausgelände an der Havelstraße ist ein guter Gedanke. Das Gelände gehört dem Kreis. Eine gemeinsame Wohnungsbaugesellschaft der Stadt mit dem Kreis ist gescheitert, dennoch hält die Stadt an einer eigenen städtischen Wohnungsbaugesellschaft fest. Das bedeutet: Hohen Neuendorf müsste eine Kapitalgesellschaft gründen, Gewerberäume finden, Bau-, Miet- und Hausverwaltungsexperten einstellen, Grundstücke kaufen und bebauen. Allein die Gründungskosten würden in die Millionen gehen, denn eine unterkapitalisierte Gesellschaft steht immer mit einem Bein in der Insolvenz. Das ist ein Millionengrab!

 

Bezahlbarer Wohnungsraum mit Konzept!

 

Nicht der Staat ist der beste Bauherr – wie man am Beispiel des BER sieht –, aber er muss die Rahmenbedingungen schaffen: Im Fall Hohen Neuendorfs braucht es eine Baulandoffensive. Die Stadt muss ein Konzept erstellen, wo überhaupt noch bebaubare Flächen bestehen und wo Baugebiete und Gewerbeflächen entwickelt werden können. Durch Bebauungspläne kann die Stadt die Voraussetzungen schaffen, dass ein Mix von mittelpreisigen und günstigen Wohnungen entsteht. Sozialer Wohnungsbau als Ergänzung zu diesem Mix wird öffentlich gefördert. Eigenes Bauland kann die Stadt kann im Erbbaurecht an Investoren vergeben werden, dabei kann sich die Stadt Mietobergrenzen und Belegungsrechte vorbehalten. Auch durch öffentlich-rechtliche Verträge kann die Stadt Wohnungsbau und die Schaffung von Gewerberaum zielgenau steuern.

 

Keine Großsiedlung zwischen Himmelspagode und Wasserturm!

 

Die Entwicklungsmaßnahme rund um die Oranienburger Straße muss zügig vorangebracht werden. Dabei muss aber sichergestellt werden, dass das Gelände behutsam entwickelt wird – bei Erhalt von Waldflächen und Grünstreifen und bei ausreichendem Ausbau der Straßen und der öffentlichen Verkehrsmittel. Eine Großsiedlung für mehrere tausend neue Einwohner würde das Stadtbild zerstören und zu einem Verkehrs- und Versorgungschaos führen. Hohen Neuendorf kann nicht die Mietprobleme Berlins lösen!

 

Wählen Sie am 26. Mai die Freien Demokraten. Die FDP steht für die Schaffung von Wohn- und Gewerberaum mit Sinn und Verstand.

Unsere Kandidaten zur Kommunalwahl: Uwe Münchow

Uwe Münchow, FDP Hohen Neuendorf - Spitzenkandidat für den Kreistag

Ich wohne seit fast 20 Jahren in Hohen Neuendorf und fühle mich hier wohl. Hohen Neuendorf und damit auch der Landkreis Oberhavel ist zu meiner Heimat geworden. Meine Kinder besuchen die Schulen in der Region beziehungsweise gehen noch in die Kita.

 

Für die Freien Demokraten trete ich an, um etwas zu bewegen, um unsere Heimat besser zu machen.

 

Hohen Neuendorf wächst beträchtlich. Seine Infrastruktur jedoch nicht. Und das müssen wir ändern. Denn wenn immer mehr Menschen zuziehen, brauchen wir mehr Schulplätze und Kitas, eine gute Anbindung an Berlin, möglichst im 10-Minuten-Takt. Dennoch möchte ich, dass unser Charakter als Wohlfühlort erhalten bleibt. Daher brauchen wir ausreichend Grünflächen zum Erholen sowie genügend Spiel- und Sportmöglichkeiten.

 

Im Januar 2019 wurde ich zum Kreisvorsitzenden der FDP in Oberhavel gewählt. Für den Wahlkreis 4 – Birkenwerder, Hohen Neuendorf, Glienicke, Mühlenbecker Land – trete ich als Spitzenkandidat für den Kreistag an. Auch hier kämpfe ich für die Interessen unserer Region. Viele Themen werden im Kreistag entschieden oder können dort mit beeinflusst werden. Das gilt für Bildungsfragen, Kita, den Straßen- und Radwegebau und den ÖPNV, aber beispielsweise auch für die Abfallwirtschaft. Hier müssen wir wegkommen von den gelben Säcken und von hohen Grundgebühren für Familien. Stattdessen möchte ich hier mehr Wettbewerb durch Ausschreibungen.

 

Auf meinen Wahlplakaten steht: „Wer seine Heimat liebt, macht sie besser“. Das ist meine Motivation zur Kandidatur für Kreistag und Stadtparlament. Ich möchte unser Wohnumfeld besser machen, mitgestalten, lebenswert erhalten und weiterentwickeln. Dabei hilft mir, dass ich früher in der Kommunalverwaltung gearbeitet habe. Ich weiß, wie Verwaltung tickt. Und nur wer Verwaltung kennt, kann Verwaltung auch kontrollieren. Und insbesondere im Landkreis braucht es mehr Kontrolle: Viel Geld verschwindet in Holdings, auch die Abgeordneten wissen oft nicht genau Bescheid. CDU und SPD haben derzeit eine Mehrheit im Kreistag, mit der sie viele gute Ideen blockieren. Ich möchte weg von diesem Lagerdenken und hin zum gemeinsamen Arbeiten für unseren Landkreis.

 

Helfen Sie mir bitte dabei und geben Sie mir Ihre 3 Stimmen für den Kreistag.

Unsere Kandidaten zur Kommunalwahl: Maximilian König

Maximilian König, FDP Hohen Neuendorf

Mein Name ist Maximilian König, Ich bin 21 Jahre alt und im 1. Semester meines Studiums im Bereich Soziale Arbeit.

 

Im Zuge der Flüchtlingskrise habe ich festgestellt, dass ich mein Leben der Hilfe von Menschen widmen möchte. In mehreren Praktika stellte ich fest, dass ich das Problem der sozialen Ungerechtigkeit auch politisch angehen möchte. Ich trete ein für die Rechte der Schwachen, für alle, die nicht die Kraft haben ihre eigene Stimme zu erheben. Ich wünsche mir eine Welt in der wir gleichberechtigt und gerecht miteinander leben.

 

Zur Kommunalwahl trete ich in Hohen Neuendorf auf Listenplatz 7 an.

 

Ihr wollt gehört werden und nicht immer das Gefühl bekommen das eure Stimme nichts wert ist? Ihr wollt Gerechtigkeit für alt und jung, schwach und stark, reich und arm, und das egal welcher Herkunft oder welchen Geschlechts?

 

Dann lernt mich kennen und wir finden gemeinsam einen Weg das umzusetzen. Jeder Mensch zählt!

Unsere Kandidaten zur Kommunalwahl: Lukas Preuß

Lukas Preuß, FDP Hohen Neuendorf

Mein Name ist Lukas Preuß und ich bin 23 Jahre alt. Ich studiere im letzten Semester Rechtswissenschaften an der FU Berlin und werde dieses Studium Richtung Ende dieses Jahres mit dem abgeschlossenen 1. Staatsexamen beenden.

 

Ich bin in Hohen Neuendorf aufgewachsen und habe das Marie-Curie-Gymnasium besucht, auf dem ich auch mein Abitur abgeschlossen habe.

 

Seit 2011 bin ich Mitglied der Jugendorganisation der FDP der JuLis und bin kurz darauf auch in die FDP eingetreten.

 

Meine politischen Schwerpunkte liegen im Bereich der Innen- und Rechtspolitik, aber ich interessiere mich auch sehr für die Unterstützung von Jugendlichen auf lokaler Ebene und Bildungspolitik. Darüber hinaus setze ich mich kommunal dafür ein, die Internetversorgung zu verbessern. Wir müssen eine moderne Ausstattung der Schulen und dringend notwendige, entsprechende Schulungen der Lehrer ermöglichen. Außerdem müssen wir den öffentlichen Nahverkehr in Hohen Neuendorf in allen Aspekten auszubauen, beispielsweise indem der Busverkehr in Hohen Neuendorf verstetigt wird und die Stadt Einfluss darauf nimmt, dass die S1 im 10-Minuten-Takt auch nach Hohen Neuendorf fährt.

 

Zur Kommunalwahl trete ich in Hohen Neuendorf auf dem 9. Listenplatz und zur Kreistagswahl auf dem 6. Listenplatz an.

Junge FDP-Kandidaten kommen besonders gut an

Fotos: Lukas Preuß

Polit-Speeddating im Rathaus von Hohen Neuendorf - Liberale stellen sich den Fragen

 

Top vorbereitete Schülerinnen und Schüler des Marie-Curie-Gymnasiums hatten am Dienstagvormittag die Möglichkeiten Kandidaten verschiedener Parteien zur Kommunalpolitik zu befragen. Mit Lukas Preuß und Maximilian König stellten sich zwei der jüngsten Kandidaten der FDP Hohen Neuendorf den Jugendlichen.

 

Deren Fragen betrafen alle Bereich der Stadtpolitik, v.a. aber die Jugendpolitik, und gaben starke Impulse, gerade für die älteren Kommunalpolitiker der Stadt. Für wie wichtig das Engagement der Schülerinnen und Schüler genommen wird, zeigt die Präsenz von Pressevertretern und des Bürgermeisters. Das Speed-Dating hat den Jugendlichen und Kandidaten großen Spaß gemacht.

 

Am Ende durften die Teilnehmer Punkte verteilen und die Kommunalpolitiker bewerten. Hier schnitten die beiden Liberalen, Max König und Lukas Preuß, sehr gut ab.

Abgehängt? Der Öffentliche Personennahverkehr in OHV

Hans-Peter Goetz, FDP Brandenburg - Spitzenkandidat für den Landtag

Hans-Peter Goetz (FDP-Spitzenkandidat für Brandenburg) spricht auf dem Podium mit Peter Cornelius (Pro Bahn e.V.) und Hans Leister (Zukunftswerkstatt Schiene); Moderation: Ariane Russev (FDP Oberhavel)

Foto: Mathias Münch

Abgehängt in Oberhavel?

Das war die Frage der Veranstaltung zum Öffentlichen Personennahverkehr am 2. Mai in der Stadthalle von Hohen Neuendorf. Im voll besetzten Veranstaltungsraum diskutierte ein hochkarätig besetztes Podium untereinander und mit den Teilnehmern. Interessierte Bürger, Kommunalpolitiker, der Bürgermeister von Glienicke/Nordbahn Dr. Oberlack und ein Bahnexperte konnten ihre Fragen stellen und wertvolle Anregungen mitnehmen.

Unter anderem ging es um den zweigleisigen Ausbau der S1 und –natürlich –um die Taktverdichtung nach Oranienburg, die Beseitigung des Schranken-Bahnübergangs in Borgsdorf, den Ausbau der Bahnhöfe Hohen Neuendorf (Südzugang) und Birkenwerder (Regionalexpress), Verbesserungdes Bus-Systems und um Fragen der Finanzierung.

Hans-Peter Goetz wies darauf hin, dass Verbesserungen bei der Bahn nicht nur für Pendler wichtig sind, sondern auch Wirtschaftskraft anziehen, und dass die Stärkung der Schiene besseren Klimaschutz darstellt als Verbote und neue Steuern. Vor allem der "letzte Kilometer" von den Bahnhöfen in die Wohngebiete müsse attraktiver werden, so Goetz. Als Vision schlug der Liberale einen weiteren Bahnring um Berlin vor, z.B. durch Fürstenberg und Eberswalde.

Hans Leister verlangte, öffentliches Planungsrecht zu vereinfachen und Regionalbahn und S-Bahn nicht gegeneinander auszuspielen, gerade beim Streckenausbau nach Velten. Sein Vorschlag, zwischen Frohnau und Hohen Neuendorf im ersten Schritt kostensparend nur ein Teilstück zweigleisig auszubauen, so dass sich die im 10-Minuten-Takt fahrenden Züge auf freier Strecke begegnen können und dadurch wertvolle Zeit gespart wird, fand breite Zustimmung.

Ein herzlicher Dank geht an Hans Leister von Zukunftswerkstatt Schiene, Peter Cornelius von Pro Bahn e.V. und Hans-Peter Goetz, FDP-Spitzenkandidat zur Landtagswahl 2019. Eingeladen hatte die FDP Oberhavel: Für die kurzweilige Moderation sorgte Ariane Russev aus Hennigsdorf, die Begrüßung übernahm Uwe Münchow aus Hohen Neuendorf.

Aus der Geschichte lernen, um Zukunft zu gestalten

FDP Hohen Neuendorf zu Gast beim Kulturkreis / Geschichtskreis
Einige Mitglieder und Kommunalwahlkandidaten der FDP Hohen Neuendorf im Gespräch mit Petra Schmidt und Dr. Dietrich Raetzer vom Geschichtskreis

Vier Ortsteile – eine Geschichte

Auf Einladung des Kulturkreis Hohen Neuendorf e. V. hat die FDP Hohen Neuendorf vergangene Woche die Geschichtswerkstatt besucht. Petra Schmidt und Dr. Dietrich Raetzer führten in die Geschichte von Hohen Neuendorf, Borgsdorf mit Pinnow, Bergfelde und Stolpe ein – von den ersten Erwähnungen der Ortsteile bis hin zur jüngeren Geschichte der DDR- und Nachwendezeit. Die Geschichte zu kennen – gerade die des 20. Jahrhunderts mit seinen zwei Kriegen und zwei Diktaturen – ist unabdingbar, um in der Gegenwart Fehler nicht zu wiederholen und die Zukunft positiv zu gestalten.

Anhand vieler Zeitdokumente ergaben sich spannende Gespräche zwischen den Kommunalwahl-Kandidaten Monika Dazert, Michael Szygula, Christian Erhardt-Maciejewski und Mathias Münch und den anderen geschichtlich Interessierten. Im Anschluss an den Besuch der Geschichtswerkstatt ging es um kommunalpolitische Schwerpunkte wie Kita und Schule, öffentlicher Nahverkehr, innere Sicherheit, Wohnungsbau und Wirtschaftsförderung in Hohen Neuendorf.

Die Geschichtswerkstatt befindet sich in den Räumen des Kulturkreises in der Karl-Marx-Straße 24 unmittelbar an der Unterführung unter der Güter- und Regionalbahn (https://kulturkreis-hn.de/index.php/anfahrt.html). An den „Offenen Sonnabenden“ – jeden ersten Sonnabend im Monat – steht die Geschichtswerkstatt ab 10 Uhr jedem offen. Die nächste „Ortsgeschichte im Gespräch“ findet am 6. April um 14:00 Uhr zum Thema „Ziegeleien rund um Hohen Neuendorf“ statt. Wer selbst Fragen zur Geschichte der Stadt Hohen Neuendorf und seiner Ortsteile hat oder ein spannendes Thema vorzuschlagen weiß: Der Geschichtskreis ist daran interessiert und sucht Mitstreiter!

Fotos: Mathias Münch

FDP löst Fraktionsgemeinschaft auf

Christian Erhardt-Maciejewski: „Wir können unseren Fraktionsstatus verlieren, unsere Haltung niemals!“ 

  

Die Freien Demokraten in Hohen Neuendorf lösen ihre Fraktionsgemeinschaft mit den Freien Wählern in der Stadtverordnetenversammlung mit sofortiger Wirkung auf. „Die Arbeit der vergangenen Jahre war erfolgreich für eine so kleine Fraktion. Wir konnten Themen setzen und einige Verbesserungen für Hohen Neuendorf erreichen“, so der Liberale Christian Erhardt-Maciejewski. Grundsatz seiner Arbeit vor Ort sei aber immer auch die Stärkung der politischen Mitte gewesen. Eine liberale Haltung vertrage sich nicht mit Kandidaturen von Fraktionsmitgliedern für völkische und rechtspopulistische Parteien. „Das autoritäre Gedankengut dieser Partei ist das Gegenteil meines liberalen Weltbilds“, so Erhardt-Maciejewski.

 

Den Schritt bezeichnet Erhardt-Maciejewski als persönlich traurig aber konsequent und notwendig. „Es waren vier erfolgreiche Jahre. Kleine Fraktionen haben es immer schwer, Themen zu setzen und Mehrheiten für Anträge zu finden. Wir haben es trotzdem immer wieder geschafft, etwa beim Thema Digitalisierung. So wird es auf unsere Initiative hin im neuen Rathaus in Kürze erstmals ein Terminal mit einem digitalen Bürgeramt geben, in dem Bürger Fotos schießen, Fingerabdrücke einscannen und den neuen Personalausweis gleich unterschreiben können. Das spart Zeit und Geld“, so Erhardt-Maciejewski. 

 

Er erinnert außerdem an seine zahlreichen Initiativen für einen verbesserten S-Bahn-Verkehr. „Wir waren als einzige Fraktion bereit, erhebliche Summen für den S-Bahn-Ausbau in den Haushalt einzustellen und haben konkrete Gegenfinanzierungen vorgerechnet“, so der Liberale.

 

Sein Blick gehe nun nach vorn. „Wir werden dem Wähler jetzt verdeutlichen, wie wichtig es ist, dass wir nach den Kommunalwahlen in einem halben Jahr wieder mit eigenem Fraktionsstatus in das Stadtparlament einziehen. Es macht eben einen Unterschied, ob die FDP als Einzelkämpfer oder als Fraktion im Rathaus vertreten ist. Die Bürger haben es im Mai in der Hand, uns ihr Vertrauen zu geben“, so Erhardt-Maciejewski. 

 

Die Liberalen ziehen mit Christian Erhardt-Maciejewski an der Spitze und insgesamt 13 Kandidaten in den Hohen Neuendorfer Kommunalwahlkampf. „Fünf Kandidaten sind junge Menschen im Alter zwischen 17 und 22 Jahren. Das meinen wir mit einer „neuen Generation Hohen Neuendorf“, so der Liberale. Er kündigt einen spannenden, kreativen und überraschenden Wahlkampf an.

Baulandpotentiale sozialpolitisch erschließen

Städtische Wohnungen, die zum Millionengrab werden und uns Steuerzahler das Geld aus der Tasche ziehen? Mietwohnungen, die von den Häuslebauern der Stadt mit immer höheren Abgaben finanziert werden müssen? NICHT MIT UNS! 

Wir Freien Demokraten haben daher - wie auf dieser Seite mehrfach erläutert - für Hohen Neuendorf ein Konzept beschlossen, dass die Baulandpotentiale ergründet. Das Ziel: Mehr Bauland heißt mehr Wohnungsbau (durch Private) und das bedeutet bezahlbaren Wohnraum, der nicht auf Kosten anderer geht. Für das Ziel, endlich die Baulandpotentiale der Stadt zu erheben, konnten wir auch die Grünen in der Stadt gewinnen. Gemeinsam haben wir daher einen Antrag ins Stadtparlament eingebracht, den Sie hier im Wortlaut finden. Er wird ab dem 29. November beraten und dann vermutlich noch in einigen Ausschüssen diskutiert. Wir hoffen, dass er bis zum März 2019 beschlossen wird! Hier der Antrag im Original: 

 

Die Stadt Hohen Neuendorf wird beauftragt, ein Konzept zur nachhaltigen Entwicklung des Wohnungsmarktes in der Stadt vorzulegen. Dafür beziffert die Stadt in einem ersten Schritt bis zum Juni 2019 die Baulandpotentiale in der Stadt. Grundstücke im Besitz der Stadt sind dabei gesondert auszuweisen, „gewünschte Grundstücke in Privatbesitz“, die möglicherweise künftig mit einem Vorkaufsrecht belegt werden könnten oder zum Verkauf stehen, ebenfalls. Dabei ist in dem Konzept anzugeben, ob sich die Grundstücke für eine Bebauung eignen. Geprüft werden soll auch, welche Grundstücke künftig zum Verkauf stehen könnten und im Rahmen der städtischen Entwicklung als Bauland ausgewiesen werden könnten. Ziel wäre ein Zwischenerwerb durch die Stadt. 

 

In einer zweiten Analyse legt die Stadtverwaltung Zahlen zum erwarteten Wachstum der Stadt bis zum Jahr 2035 vor. Hieraus soll die Zahl der benötigten Wohnungen bis zum Jahr 2035 hervorgehen. 

 

Begründung: 

 

Wohnraum in Hohen Neuendorf wird erkennbar knapp. Um langfristig planen zu können, benötigt die Stadt eine Übersicht über das Baulandpotential sowie eine Prognose zum benötigten Wohnraum in 20 Jahren. Nur so ist nachhaltiger Wohnungsbau zielgenau möglich. Vorbild eines Konzepts könnte das Modell der Stadt Ulm sein. Die Stadt kauft seit über 100 Jahren auf Vorrat Flächen auf, um sie dann eines Tages gezielt zur Entwicklung neuer Wohngebiete einzusetzen. Dies darf nicht das Ziel haben, Geld zu verdienen, sondern Planungshoheit zu gewinnen. Spekulationsblasen können so verhindert werden. Langfristig kann zudem aus einzelnen Grundstücken zusammenhängendes Bauland entstehen. Für seine späteren Überlegungen bezieht die Stadt in das Konzept auch die Idee des „Münsteraner Modells“ ein. Dort werden Grundstücke nicht meistbietend verkauft sondern an denjenigen, der vertraglich die günstigsten Mieten oder Verkaufspreise zusichert.  

Ehrenamt der Feuerwehr weiter stärken

Über die unsinnigen CDU-Pläne, ein "kommunales Fitness-Studio für Auserwählte" in der Stadt zu eröffnen, haben wir an dieser Stelle ja bereits berichtet. Wir Freien Demokraten haben daher eine kostengünstige Alternative für einen solchen Schritt entwickelt, der allen Aktiven der Freiwilligen Feuerwehr zugute kommt - und zwar ganz konkret in ihrem eigenen Portemonnaie. Dafür haben wir auch die SPD in der Stadt gewonnen. Gemeinsam haben wir daher einen Antrag eingereicht, der das Ziel hat, Mitglieder der Freiwilligen Feuerwehr ganz gezielt zu unterstützen. Es geht darum, dass die Feuerwehrleute "fit" sein sollen. Dafür beteiligt sich die Stadt an den Kosten für einen Fitness-Studio Besuch. Hier finden Sie den Antrag im Wortlaut: 

 

Die Satzung zur Regelung der Aufwandsentschädigung für die Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Hohen Neuendorf wird wie folgt ergänzt:

 

§ 1 Höhe der monatlichen Aufwandsentschädigung wird um Punkt (6) ergänzt

 

Angehörige der Aktiven Freiwilligen Feuerwehr, die einen Vertrag in einem Fitness-Studio im Landkreis Oberhavel nachweisen, erhalten eine zusätzliche Aufwandsentschädigung in Höhe von bis zu 20,00 Euro monatlich. Die Mitgliedschaft ist jährlich in Form einer Kopie des laufenden Vertrags oder per Kontoauszug nachzuweisen. 

 

Begründung: 

 

Cardio- und Kraftsporttraining sind für aktive Feuerwehrleute unabdingbar. Die Feuerwehr fällt zudem in den Bereich der Pflichtaufgaben, dieser muss sich die Stadt stellen. Teure Krafträume für einige Hunderttausend Euro sind in der Stadt jedoch nicht darstellbar. Aufgrund der verschiedenen Standorte entstehen für die Feuerwehrleute auf diese Weise zudem zusätzliche Fahrtwege. Die Stadt soll und will den in Oberhavel ansässigen privaten Fitness-Studios keine kommunale Konkurrenz machen. Eine Unterstützung der Feuerwehrleute, analog zur Unterstützung der Mitglieder der SVV bei der Anschaffung von Laptops/Tablets zur digitalen Verwaltung ihrer Unterlagen für die SVV, erscheint daher als sinnvollster Schritt und wird von der Freiwilligen Feuerwehr nach eigenen Aussagen als positiver Beitrag empfunden. 

Eine neue Generation Hohen Neuendorf

"Die Hohen Neuendorfer erwartet ein spannender, kreativer und überraschender Kommunalwahlkampf!" 

Unsere Kandidaten für die Kommunalwahl (v.l.n.r): Mathias Münch, Carmen Bakker, Lukas Preuß, Monika Dazert, Christian Erhardt-Maciejewski, Maximilian König, Luc Schoenmakers, Michael Szygula; nicht im Bild: Uwe Münchow, Sylvio Härder

 

Liberale wählen Kandidatenliste für die Kommunalwahlen im Mai 2019 

 

Mit klaren Prioritäten bei der Themensetzung, auffallend vielen jungen Kandidaten und Christian Erhardt-Maciejewski an der Spitze zieht die FDP Hohen Neuendorf in den Kommunalwahlkampf. „Die S-Bahn im Zehn-Minuten-Takt, eine Digitalisierungsstrategie für unsere Stadt und zukunftsgerechter Wohnungsbau sind drei der wichtigsten Themen, die wir uns auf die Fahnen schreiben“, so der FDP-Abgeordnete Christian Erhardt-Maciejewski nach seiner Wahl zum Spitzenkandidaten für die Kommunalwahlen im Mai kommenden Jahres. Er ist für die Liberalen bereits seit dem Jahr 2008 Stadtverordneter. Nach elf Jahren mit nur einem Abgeordneten rechnen sich die Freien Demokraten dieses Mal gute Chancen aus, wieder in Fraktionsstärke ins Hohen Neuendorfer Rathaus einzuziehen. „Ich bin daher sehr froh, mit Mathias Münch auf Listenplatz 2 einen profunden Wohnungsbauexperten und Juristen an meiner Seite zu wissen“, so Erhardt-Maciejewski. Auf Platz drei kandidiert mit Michael Szygula ein selbstständiger Versicherungsfachmann. Er ist gleichzeitig Mitbegründer und Sprecher der Unternehmer-Gemeinschaft Hohen Neuendorf. 

 

„Unsere Liste spiegelt zudem unseren Zuwachs in der Partei vor allem bei sehr jungen Mitgliedern wieder“, so Erhardt-Maciejewski. Von den insgesamt 13 Kandidaten sind fünf Kandidaten im Alter zwischen 17 und 22 Jahren. „Allein in diesem Jahr fanden bisher vier junge Leute allesamt unter 20 Jahren zu uns. Damit haben wir eine gesunde Mischung aus jungen und älteren Menschen in unserer Partei, das tut der Diskussionskultur sehr gut“, so Erhardt-Maciejewski. 

 

Mathias Münch freut sich zudem, dass es den Liberalen gelungen ist, auf den Listenplätzen vier und fünf weibliche Kandidaten für die FDP-Liste zu gewinnen. „Carmen Bakker ist seit über 20 Jahren Leiterin einer Großkita und profunde Kennerin, wenn es um Kinderbetreuung und Tagespflege geht. Sie wird künftig für das Stadtparlament zahlreiche Impulse in diesem Bereich geben können.“ Neben ihr wird auch Monika Dazert, die bis Rentenbeginn Anfang des Jahres Hohen Neuendorf eine Versicherungsagentur betrieben hat, kandidieren.

 

Inhaltlich haben die Liberalen den Wahlkampf bereits am vergangenen Freitag mit einer Flyeraktion an den drei S-Bahnhöfen der Stadt eingeleitet. Die FDP fordert weiter einen 10-Minuten-Takt der S-Bahn sowie einen zusätzlichen Regionalbahnhalt in Birkenwerder. Im Dezember sollen weitere Konzepte unter anderem für eine Digitalisierungsstrategie sowie zu den Themen Kita, Wohnungsbau und Unternehmensansiedlungen erarbeitet werden. „Dank unserer Kandidaten erwartet die Hohen Neuendorferinnen und Hohen Neuendorfer ein spannender, kreativer und überraschender Wahlkampf“, kündigt Erhardt-Maciejewski an.

Hohen Neuendorf startet in den Wahlkampf

Klaus Schuster, Mathias Münch, FDP Hohen Neuendorf
Klaus Schuster (l.) und Mathias Münch (r.) bei der Aktion am S-Bahnhof Hohen Neuendorf

Am Freitag, 19. Oktober haben die Liberalen in Hohen Neuendorf offiziell ihren Kommunalwahlkampf eingeleitet. Startschuss war um 7 Uhr in der Früh zeitgleich an allen drei S-Bahnhöfen der Stadt. Verteilt wurde eine Broschüre, in der die Liberalen den 10-Minuten-Takt der S-Bahn sowie einen zusätzlichen Regionalbahnhalt in der Nachbargemeinde Birkenwerder fordern. In dem Flyer beschreibt die Partei die rechtlichen und finanziellen Möglichkeiten der Kommune, durch eine Vorfinanzierung das Projekt schon im Jahr 2020 starten zu können. Ein entsprechender Antrag des Stadtverordneten Christian Erhardt-Maciejewski war zuvor im Stadtparlament abgelehnt worden. Die Begründung von CDU und SPD: Man wolle zwar unbedingt den 10-Minuten-Takt, aber für die Finanzierung sei das Land verantwortlich.

„Es hilft aber leider nicht weiter, immer nur mit dem Finger auf die anderen zu zeigen, man muss auch bereit sein, etwas dafür zu tun“, kommentierte Erhardt-Maciejewski die Ablehnung.


Die Liberalen wollen im Wahlkampf nun monatlich solche Flyeraktionen zu verschiedenen Themen organisieren – unter anderem zum Thema Digitalisierung, Wohnungsbau und zu den in der Stadt extrem hohen Kita-Gebühren. Bereits am Montag wählen die Hohen Neuendorfer zudem ihre Kandidatenliste für die Kommunalwahlen im Mai 2019. 

Kommunales Fitness-Studio für "Auserwählte"? - NEIN DANKE, CDU!

"In der Demokratie darf man jeden noch so großen Unfug fordern, das ist legitim. Aber darum noch lange nicht sinnvoll". Mit diesen Worten kommentiert der FDP-Stadtverordnete Christian Erhardt-Maciejewski einen Vorstoß der CDU in der letzten Sitzung des Parlaments. Dort hatte die CDU den Antrag gestellt, neben einem Sportverein "Krafträume" zu erbauen. Sinn der Sache: Damit die Sportler auch erfolgreich Krafttraining machen können. Und natürlich soll der Kraftraum auch Feuerwehr und Co. offenstehen. Die Kosten: Fast 300.000 Euro. Folgekosten nicht mitgerechnet. 


Eine Art "kommunales Fitness-Studio für Auserwählte" also, wie Christian Erhardt es im Stadtparlament kommentierte. "Und unsere Fitness-Studios vor Ort bluten aus. Großartige Idee zur Förderung der heimischen Wirtschaft", so der Liberale. 

Bei aller Distanzierung: Natürlich hat die CDU zumindest mit einem Recht: Es ist insbesondere für unsere Feuerwehr wichtig, fit zu sein. "Das gehört praktisch zu diesem Ehrenamt dazu", so Erhardt-Maciejewski. Er kündigte daher für die nächste Sitzung einen "sinnvollen Beitrag" zum Thema an. Nach Ansicht der FDP sollen Mitarbeiter der Feuerwehr einen monatlichen Zuschuss zu ihrem Beitrag zum Fitness-Studio bekommen. "Wer eine Mitgliedschaft nachweist, soll monatlich 25,- Euro Zuschuss im Rahmen der Aufwandsentschädigungen bekommen. Das ist unbürokratisch, ein Anreiz Sport zu machen und stärkt auch noch die Sportvereine und Fitness-Klubs in der Region", so Erhardt-Maciejewski. 

Handeln, statt Verwaltung künstlich aufblähen

"Will die CDU die S-Bahn im 10-Minuten-Takt verhindern?"

FDP Hohen Neuendorf, S-Bahn im 10-Minuten-Takt

Seit Jahren kämpft die FDP unter anderem für einen 10-Minuten-Takt der S-Bahn. In Lippenbekenntnissen erklärt auch die CDU stets, für diesen Plan zu sein. "Immer, wenn es konkret wird, kneift sie im Stadtparlament jedoch", ärgert sich der FDP-Abgeordnete Christian Erhardt-Maciejewski. Jüngstes Beispiel war der Vorstoß der Liberalen, mit eigenen Mitteln den Bau der nötigen zusätzlichen Schiene voranzutreiben. Dafür sei das Land zuständig, schmetterte die CDU den Antrag ab. 


Jetzt erweist die Partei dem Anliegen mit einem eigenen Antrag den nächsten Bärendienst: "Wie oft die Schranke in Borgsdorf pro Stunde geschlossen sei, sollte die Verwaltung herausfinden und mit der Deutschen Bahn Kontakt aufnehmen", beschreibt Erhardt-Maciejewski den Antrag. "Um das Problem zu erkennen, hätte es gereicht, wenn die CDU sich mal eine Stunde vor die S-Bahn-Schranken in Borgsdorf stellen würde. Das kann man leicht nachzählen, anstatt die Verwaltung aufzublähen und zu beschäftigen", so der Liberale. Und was soll die Lösung sein: Weniger S-Bahnen, damit die Schranke seltener geschlossen ist?

 

"Hätte die CDU wirklich Mut, würde sie an dieser Stelle eine Brücke oder eine Unterführung fordern. Alles andere macht augenscheinlich keinen Sinn und wird den betroffenen Anwohnern nicht weiterhelfen", so Erhardt-Maciejewski. Der CDU-Antrag ist aus Sicht der Liberalen ein Schauantrag aus der Kategorie "Wir trauen uns nicht, aber wir haben das Thema mal angesprochen, schließlich sind demnächst wieder Wahlen". Nur leider ist der Antrag obendrein brandgefährlich: "Nichts wäre im Moment schlimmer als das Signal an die Deutsche Bahn, dass Hohen Neuendorf weniger Schrankenschließungen möchte. Das bedeutet im Ergebnis auch weniger S-Bahnen", so Erhardt-Maciejewski.  

Konzept für günstigen Wohnraum erstellen

Christian Erhardt-Maciejewski: „Hohen Neuendorf braucht Konzept zu Baulandpotentialen“ 

 

„Hohen Neuendorf besitzt nach wie vor zahlreiche Grundstücke, immer wieder werden einzelne verkauft, ein Konzept ist aber dabei nicht erkennbar“. Mit diesen Worten kritisiert der Stadtverordnete Christian Erhardt-Maciejewski die aktuelle Baupolitik der Stadt Hohen Neuendorf. „Das Scheitern des kommunalen Wohnungsbauprojekts in der Schillerpromenade hat die Konzeptlosigkeit der Verwaltung an dieser Stelle offengelegt. Jetzt ist es Zeit, endlich nachhaltige Konzepte zu entwickeln, damit Bauland- und Mietpreise in der Stadt nicht weiter explodieren“, so der Liberale. 

 

Gemeinsam mit dem Immobilienexperten, Mathias Münch, Vorstandsmitglied der FDP in Hohen Neuendorf, haben die Liberalen ein mehrstufiges Konzept entwickelt. „Im ersten Schritt müssen wir die Baulandpotentiale der Stadt beziffern. Sprich: Welche Stellen eignen sich eigentlich theoretisch für eine Bebauung und welche Grundstücke sind davon im Besitz der Stadt“, so Münch. Im zweiten Schritt müsse dann das erwartete Wachstum der Stadt bis zum Jahr 2035 beziffert werden. „Hier liefern die Analysen der Bertelsmann-Stiftung spannende Grundlagen“, so Münch. 

 

Je nach Ergebnis gelte es dann, möglicherweise den Zwischenerwerb privater Grundstücke langfristig zu organisieren. „Die Stadt Ulm etwa kauft seit über 100 Jahren nachhaltig auf Vorrat Flächen auf, um sie dann eines Tages gezielt einzusetzen zur Entwicklung von Wohngebieten. Dabei geht es nicht darum, als Zwischenhändler Geld zu verdienen, sondern Planungshoheit zu haben“, erklärt Mathias Münch. Damit würden Spekulationsblasen verhindert und langfristig könne so aus einzelnen Grundstücken zusammenhängendes Bauland entstehen. Er empfiehlt zudem den Weiterverkauf in Form von Erbbaurecht – dann fällt in der Regel nach 100 Jahren das Grundstück zurück an die Stadt. 

 

„Wir werden in die nächste SVV einen Antrag einbringen, die Schritte eins und zwei einzuleiten, das Baulandpotential zu ergründen und eine Prognose des benötigten Wohnraums zu erhalten“, so Erhardt-Maciejewski. Es werde Zeit, in der Stadt endlich über nachhaltigen Wohnungsbau zu sprechen, statt weiter über Millionengräber wie eine kommunale Wohnungsbaugesellschaft. 

10-Minuten-Takt muss in den Haushaltsplan

Christian Erhardt-Maciejewski, FDP Hohen Neuendorf - S1 im 10-Minuten-Takt

Christian Erhardt-Maciejewski: „Für eine bessere S-Bahn muss Geld in den Haushalt eingestellt werden“

 

„Meine S-Bahn soll alle 10 Minuten fahren“ – das ist eine Kernforderung der Freien Demokraten mit Blick auf die laufenden Haushaltsverhandlungen in der Stadt Hohen Neuendorf. „Wer das wirklich will, muss schon beim Haushaltsplan für das kommende Jahr Geld in die Hand nehmen. Anders wird das wichtigste Infrastrukturprojekt der Stadt nicht finanzierbar sein“, so der Stadtverordnete Christian Erhardt-Maciejewski. Konkret fordern die Liberalen, im Haushalt für das kommende Jahr zumindest symbolisch 500.000 Euro einzustellen. „Natürlich wird das nicht ausreichen. Zur Finanzierung eines Konzepts, möglicher Machbarkeitsstudien und für Vorarbeiten, die im kommenden Jahr realistischerweise beginnen könnten, wird es aber genügen“, rechnen die Freien Demokraten vor.

 

Es gehe vor allem darum, ein Zeichen zu setzen, dass die Stadt bereit und Willens ist, für eine bessere Taktung auch selbst Geld in die Hand zu nehmen. „Dieses Signal wird beim Land Brandenburg ankommen, es schafft eine neue Gesprächsgrundlage“, so Erhardt-Maciejewski. Zuvor waren die Liberalen im Stadtparlament mit einem Antrag gescheitert, dass die Stadt den Ausbau auf der S-Bahn mit eigenen Mitteln finanziert und versucht, die Gemeinde Birkenwerder sowie den Landkreis finanziell ins Boot zu holen. „Wir investieren gerade viel Geld in ein neues Rathaus, es werden sogar Landstraßen mit städtischen Geldern saniert, für das wichtigste Projekt in unserer Stadt soll aber kein Geld da sein. Das ist unmöglich“, bedauert Erhardt-Maciejewski. 

 

Von den 500.000 Euro für Voruntersuchungen und Vorbereitungen für den Bau erhofft sich die FDP, das Projekt schneller vorantreiben zu können. „Wenn wir warten, bis das Land den ersten Schritt macht, kann uns das nur auf die Füße fallen“, so die Liberalen.