Liebe Wählerinnen und Wähler,

 

am 26. Mai haben Sie die Chance Zukunft zu wählen - nicht nur für Europa, sondern auch für unser Oberhavel. Für uns steht fest, es fehlt eine liberale, freiheitliche Kraft der Mitte, die das alltägliche Leben der Menschen einfacher gestaltet. In jedem der vier Oberhaveler Wahlkreise möchten wir deshalb mit mindestens einem Mandat vertreten sein.

Hier stellen sich unsere Spitzenkandidaten vor, die sich für ein modernes und bürgernahes Oberhavel einsetzen.

 

Denn wer seine Heimat liebt, der macht sie besser. Das wollen wir Freien Demokraten mit Ihnen zusammen tun.

Bericht aus dem Oranienburger Generalanzeiger - 24.05.2019

Frage 1: Sie werben mit dem Slogan: Wer seine Heimat liebt, macht sie besser. Wie definieren Sie den Begriff Heimat und was ist hier schlecht?

 

Heimat ist der Ort beziehungsweise die Region, wo ich lebe und mich wohl fühle. Ich werde oft gefragt, warum ich mich politisch engagiere trotz Job und vier Kindern. Dieser Slogan liefert die Antwort. Niemand behauptet, dass in Oberhavel alles schlecht ist. Aber auch Gutes geht immer noch besser. Der Kreis hat beispielsweise viel Geld in moderne Schulen investiert. Trotzdem ist die digitale Ausstattung unserer weiterführenden Schulen noch ausbaufähig. Die geplante Buslinie in Birkenwerder, die im Ort Schulen, S-Bahn und Gewerbegebiet verbindet, fährt immer noch nicht. Ich erwarte, dass sich der Landkreis an den Kosten der Erprobungsphase beteiligt.

 

 

Außerdem muss die Effizienz der Jobcenter erhöht werden. Ein neuer Fördertopf des Bundes für Langzeitarbeitslose steht seit Jahresbeginn bereit, die Umsetzung durch den Kreis kommt aber nicht in Gang. Und ich möchte, dass es auch im Landkreis Bürgerhaushalte gibt, damit endlich auch gute Ideen, für die der Kreis zuständig ist, aufgegriffen werden. Das sind konkrete Beispiele, wo wir etwas für unsere Heimat im Kreistag verbessern können. Darauf freue ich mich, im Übrigen gemeinsam mit den Spitzenkandidaten der anderen Wahlkreise: Stephan von Hundelshausen, Christian ErhardtMaciejewski und Ralf Krenke. 

Frage 2: Mit welchen Themen will die FDP im nächsten Kreistag Akzente setzen?

Wir möchten Oberhavel bürgerfreundlicher gestalten. Neben dem schon angesprochenen Bürgerhaushalt und mehr digitalen Angeboten gehört dazu eine Ehrenamtskarte auf Kreisebene mit Vorteilen für diejenigen, die sich für andere engagieren. In der Bildungspolitik möchten wir die Fahrzeiten für die Schulkinder reduzieren. Neue Schulen müssen dort entstehen, wo Familien wohnen oder hinziehen, beispielsweise in Oberkrämer. Dass Familien in der 6. Klasse „taktisch“ ihre Wunschschule wählen müssen, um weite Fahrtzeiten für ihre Kinder zu vermeiden, ist eine Zumutung. Zudem sollten wir auch in Oberhavel Leistungs- und Begabtenklassen ab Klasse 5 in Gymnasien anbieten. Denn sowohl lernschwache als auch lernstarke Schüler brauchen frühzeitig gute Förderung.

 

Wir wollen die unternehmerische Tätigkeit des Landkreises auf den Prüfstand stellen. Nicht jede wirtschaftliche Betätigung des Kreises tut uns Bürgern gut.

 

So hat der Landkreis beispielsweise gar kein Interesse an geringeren Müllgebühren, denn er kassiert 51 Prozent des Gewinns der AWU. Wir Freien Demokraten dagegen wollen Wettbewerb und dass die Entsorgungsverträge öffentlich ausgeschrieben werden, damit wir Familien von hohen Grundgebühren entlasten können. Außerdem werden wir noch lauter für einen besseren ÖPNV kämpfen. Hier kann der Kreistag alleine zwar nicht entscheiden, aber er kann Druck machen. Und wir Freien Demokraten werden Druck machen. 

Frage 3: Zurzeit stellt die FDP zwei Abgeordnete im Kreistag. Gehen Sie davon aus, in der nächsten Wahlperiode wieder Fraktionsstatus zu erreichen? Wie wollen Sie den Freien Demokraten in Oberhavel wieder mehr Stimme verleihen?

 

Vor fünf Jahren war die FDP am Tiefpunkt: raus aus Bundestag und Landtag und nicht mal 3 Prozent bei der Europawahl. Das war eine schwierige Phase und erklärt das damalige Ergebnis. Ohne Fraktionsstatus konnten unsere beiden Abgeordneten keine Anträge stellen. Sie waren nicht in Ausschüssen vertreten und hatten nur im Kreistag selbst Rederecht. Das muss sich ändern.

 

Dazu kommt, dass CDU und SPD viele Diskussionen im Kreistag durch Mehrheitsbeschluss abgewürgt haben. Seit etwa drei Jahren steht die FDP wieder besser da, unsere Mitgliederzahl ist seitdem um 30 Prozent gewachsen. Daher hoffe ich kreisweit auf deutlich über fünf Prozent. Aber es kommt auf jede Stimme an. Die FDP steht in der demokratischen Mitte. Mit klarer Kante gegen rechtes und linkes Denken sowie jede Form der Bevormundung. Wer uns wählt, stärkt die politische Mitte. Ich kann versprechen, dass wir eine sachbezogene Arbeit leisten. Bürgerfreundlichkeit ist dabei unser Leitbild. Wir werden auch nach der Wahl ein offenes Ohr für Vereine, Verbände und alle Bürgerinnen und Bürger haben. Die Verwaltung werden wir kritisch kontrollieren, aber immer fair bleiben. Damit uns das alles möglich ist, hoffe ich auf genügend Mandate für eine eigenständige Fraktion.

    

 

Startschuss für den Chancen-Kreis Oberhavel

Es sind noch genau 57 Tage bis zur Kommunalwahl am 26. Mai, also nur noch 57 Tage bis wir in Fraktionsstärke die Zukunft von Oberhavel mitgestalten dürfen. Unser Kandidat Christian Erhardt hat in den letzten Tagen ganze Arbeit geleistet. Die FDP ist nun auch in den Stadtbildern von Hennigsdorf, Oberkrämer und Velten flächendeckend vertreten.


200 Plakate unseres Spitzenkandidaten Christian Erhardt-Maciejewski hängte das vierköpfige Team allein in Hennigsdorf auf. 

 


Dazu unser Spitzenkandidat im Wahlkreis: „Das hat richtig Spass gemacht mit dem besten Team der Welt. Herzlichen Dank an Benny Bengsch, Marcel Napierala und Lucas Thimian. Gemeinsam rocken wir die Wahl!“


Oranienburger Liberale für bürgernahe Politik



Unser Spitzenkandidat für Oranienburg stellt sich vor

Christian Erhardt-Maciejewski

Ich bin Christian Erhardt-Maciejewski, bin 43 Jahre alt und wohne seit dem Jahr 2005 mit meiner Familie in Hohen Neuendorf. Beruflich bin ich Chefredakteur von Europas größtem Magazin für Bürgermeister und Kommunalpolitiker. Und so habe ich jeden Tag mit den vielen vielen Ehrenamtlichen zu tun, die unser Gemeinwesen ausmachen. Menschen, die viele Stunden ihrer Freizeit opfern, um Ihr Dorf, ihre Stadt voranzubringen, neue Ideen einzubringen und direkt vor Ort an den Problemen arbeiten – meist völlig unideologisch und an der Sache orientiert. Vielleicht ist meine Bewunderung für diese 280.000 Ehrenamtlichen Kommunalpolitiker genau das, was auch mich motiviert, mich ehrenamtlich zu engagieren. Das mache ich für Sie im Kreistag bereits seit dem Jahr 2009. Dort halte ich die Fahne für eine liberale Gesellschaft, für weniger Bevormundung, für mehr Autonomie vor Ort immer wieder gerne hoch.

 

Und ja, weil ich danach immer mal wieder gefragt werden: Ich bin nicht hier geboren. Ich stamme aus NRW, dort habe ich auch meine berufliche Karriere mit einem Volontariat beim Hörfunk begonnen. Seit dem Jahr 1998 war ich dann in diversen Positionen als Redakteur und Chef vom Dienst, später als Nachrichtenchef und stellvertretender Programmdirektor bei landesweiten Sendern in Niedersachsen und Berlin tätig. Einige kennen mein Gesicht hier in Oberhavel zudem, weil ich sechs Jahre lang nebenberuflich als TV-Moderator tätig war. Aber wie heißt es so schön: „Zuhause ist, wo das Herz schlägt“. In diesem Sinne freue ich mich auf Ihre drei Stimmen bei den Kommunalwahlen. Es ist mir eine Herzensangelegenheit, diese Stimme für Sie im Stadtparlament zu erheben.

 

Sie finden mich auf Listenplatz 1 der FDP-Liste in Hennigsdorf, Oberkrämer und Velten für die Kreistagswahlen.

In Hohen Neuendorf finden Sie mich auf Listenplatz 1 der FDP-Liste für das Stadtparlament.